Baukultur des Öffentlichen
Auf dem Prüfstand
3 Themen, 3 Orte, 3 Debatten
Bochum, Gelsenkirchen, Essen
Samstag, 17. April 2010, 10 bis 18 Uhr
Am 17. April 2010, setzte die Bundesstiftung Baukultur die Konventsdebatte über die drei Themen Bildung, Freiraum, Verkehr in der Region der „Kulturhauptstadt Ruhr 2010“ fort. Sie rief die Öffentlichkeit dazu auf, drei Alltagsorte in Bochum, Gelsenkirchen und Essen in geführten Spaziergängen gemeinsam mit Prominenten aus Politik, Medien, Kultur und dem Konvent der Baukultur auf den Prüfstand zu stellen: die Erich-Kästner Gesamtschule in Bochum, die Fußgängerzone Ebertstraße in Gelsenkirchen und den Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof Essen. Beispielhaft zeigen die Projekte den Zustand unserer öffentlichen Räume zwischen langjähriger Vernachlässigung und den Potenzialen des Stadtumbaus.
Die BauNetz Woche # 170 vom 23. April 2010 liefert einen Bericht über die beiden Tage. Hier geht´s zum Download.
Diskutieren Sie auch nach dem Konvent mit uns über Baukultur. Top oder Flop? Wie stellt sich Ihnen Baukultur in Ihrer nächsten Umgebung dar? Schreiben Sie uns Ihre Meinung.

Bildung Bochum
Auf dem Prüfstand: Erich Kästner-Gesamtschule
Zur Diskussion stellen wir: Worauf baut die Bildung?
Das Schulgebäude als dritter Lehrer (Mitschüler–Lehrer–Lernort)
10 Uhr
Treffpunkt in der alten Schule
Begrüßung durch die Bundesstiftung Baukultur
Michael Braum, Vorstandsvorsitzender, Potsdam
bis 11.15 Uhr
Dialogischer Spaziergang durch die alte und die neue Schule
Mit
Karl-Heinz Petzinka, künstlerischer Leiter RUHR.2010, Düsseldorf
Walter Bald, Schulleiter Erich Kästner-Gesamtschule, Bochum
Moderation
Jens Dirksen, Ressortleiter Kultur, WAZ Mediengruppe
12 Uhr
Diskussion mit Nutzern und Gästen im Schulneubau
Ortswechsel Bochum/Gelsenkirchen
Von Haltestelle Markstraße > U35 Richtung Schloß Strünkede, Herne bis Hauptbahnhof > Straßenbahn Linie 302 Richtung Buer Rathaus bis Heinrich-König-Platz / Ebertstraße (Fahrtzeit ca. 45 min)

Freiraum Gelsenkirchen
Auf dem Prüfstand: Fußgängerzone Ebertstraße
Zur Diskussion stellen wir: Wem gehört die Stadt und wer trägt die Verantwortung?
Interessenkonflikt öffentlicher Freiraum, Gestaltung und ressortübergreifende Planungen, Vernachlässigung der Städte und die Verantwortung ihrer Bewohner und Planer am Beispiel des Stadtumbaus Gelsenkirchen City
13 Uhr
Treffpunkt Heinrich-König-Platz
Empfang der Teilnehmer
bis 14.15 Uhr
Dialogischer Spaziergang vom Heinrich-König-Platz durch die Ebertstraße bis zum Musiktheater im Revier (MiR)
Mit
Msgr. Propst Paas, Vorstand St. Augustinus Gemeinde, Gelsenkirchen
Michael von der Mühlen, Stadtdirektor und Stadtbaurat Gelsenkirchen
Moderation
Ulrike Rose, Leiterin StadtBauKultur NRW, Gelsenkirchen
bis 15.00 Uhr
Diskussion mit Nutzern und Gästen im Foyer des MiR

Ortswechsel Gelsenkirchen/Essen
Vom Musiktheater (MiR), Gelsenkirchen > Straßenbahn Linie 107 Richtung Bredeney bis Hauptbahnhof Essen (Fahrtzeit ca. 30 min)
Verkehr Essen
Auf dem Prüfstand: Verkehrsknoten Hauptbahnhof
Zur Diskussion stellen wir: Brennpunkt Verkehrsraum – Orte zum Weglaufen oder Orte zum Bleiben?
Gestaltungsanspruch, Funktionstrennung, Alltagstauglichkeit und Nutzerwünsche am Beispiel des Verkehrsknotens Hauptbahnhof Essen auf drei Ebenen (-1: A40 und U-Bahn, 0: Bahnhofsumfeld, +1: Bahnhof)
16 Uhr
Treffpunkt HBF Südseite am EVAG Pavillon
Empfang der Teilnehmer
bis 17.15 Uhr
Dialogischer Spaziergang durch die Verkehrsräume rund um den Hauptbahnhof
Mit
Stefan Hilterhaus, künstlerischer Leiter PACT Zollverein, Essen
Jürgen Best, Verwaltungsvorstand Stadt Essen, Geschäftsbereich Planen
Moderation
Martin Spletter, Journalist, WAZ
Lokalredaktion Essen
bis 18 Uhr
Diskussion mit Nutzern und Gästen am EVAG Pavillon und Abschlussstatement
Um die Diskussion bei unseren dialogischen, geführten Spaziergängen komfortabel mitverfolgen zu können, erhalten die Teilnehmer Kopfhörer. Gegen ein Pfand (gültiger Personalausweis) erhalten Sie am jeweiligen Treffpunkt in Bochum, Gelsenkirchen und Essen einen Empfänger inkl. Kopfhörer. Am Ende des jeweiligen Spaziergangs erhalten Sie Ihr Pfand bei Rückgabe des Empfängers und Kopfhörers zurück. Dieses Angebot ist kostenfrei.
Für den Ortswechsel empfehlen wir Ihnen, das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs z. B. in Form eines Tagestickets zu nutzen. Mehr Informationen zu Angeboten und Verbindungen erhalten sie hier.

